Mehr Altenpfleger braucht das Land!

Softskills„Gepflegt in die Zukunft“ – so lautet die aktuelle Kampagne der Stadt Berlin. Auf großen Plakaten in der ganzen Stadt zu sehen sind die gealterte Desiree Nick, ein faltiger Ingo Appelt, Ross Antony mit grauer Mähne und ein in die Jahre gekommener Stefan Kretzschmar. Die Kampagne soll auf die alternde Gesellschaft aufmerksam machen – denn 2030 werden fast 270 000 Berliner und Berlinerinnern über 80 Jahren alt sein, doppelt so viel wie heute.


Nicht nur die Anzahl der jungen Menschen die nach Berlin ziehen wächst stätig, sondern besonders die der Senioren. Dabei ist Berlin nicht die einzige betroffene Stadt. Und das führt neben der Pflegebedürftigkeit der alternden Menschen auch zu einer zunehmenden Nachfrage nach Pflegefachkräften. Und um dieser Nachfrage gerecht zu werden, möchte die Kampagne auf die inzwischen eingestaubten Berufe in der Altenpflege aufmerksam machen.

Seit Jahren gibt es in ganz Deutschland zu wenige Bewerber und Bewerberinnen im Bereich der Altenpflege, obwohl der Beruf durchaus anspruchsvolle Aufgaben und abwechslungsreiche Aussichten bietet. Allein anhand der Zahlen lässt sich verdeutlichen, wie wichtig dieser Beruf schon heute ist und auch in Zukunft an Relevanz gewinnen wird. Der Anteil der alternden Bevölkerung wird von Jahr zu Jahr größer, sodass im Jahr 2030 allein in Berlin 20 000 Altenpflegerinnen und Altenpfleger fehlen könnten.

Ingo Appelt appelliert in seinem Interview mit berlin.de an die jungen Leute, die selbst einmal ins Alter kommen und pflegebedürftig sein werden. „Wir brauchen genügend qualifizierte Leute, die sich um die Pflege alter Menschen kümmern.“ Mit der Kampagne möchte auch Sänger und Entertainer Ross Antony dazu beitragen, dass die Jobs in der Altenpflege mehr Aufmerksamkeit und soziale Anerkennung erlangen.

Für Bewerber mit einer abgeschlossenen zehnjährigen Berufsausbildung ermöglicht der Beruf vielfältige Perspektiven. Ob in Krankenhäusern, Reha-Kliniken, in einer stationären oder ambulanten Einrichtung, in Seniorenberatungen oder Altenheimen: Altenpfleger und Altenpflegerinnen werden fast überall gesucht. Zudem besteht die Option der Selbständigkeit in einem Pflegedienst oder einer Ausbildung zur Lehrkraft in einer Pflegeschule. Die Ausbildung im Pflegeberuf deckt zahlreiche Themengebiete ab, die den Job noch spannender machen. Medizin, Wirtschaft oder Gesundheits- und Sozialpolitik sind Bereiche, die an den Schulen gelehrt werden.

Doch neben dem fachlichen Wissen sind, wie auch die Berliner Kampagne bestätigt, besonders soziale Kompetenzen gefragt. Denn laut berlin.de ist man als Pflegekraft nicht nur Pfleger sondern viel mehr Begleiter, Unterstützer, Zuhörer und Seelsorger.

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Alle Informationen zur Kampagne “Gepflegt in die Zukunft” findest Du unter http://www.berlin.de/gepflegt-in-die-zukunft/

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